Bau der Langenbergkampfbahn

Hacke und Schippe schwingen

Erstaunlich, wie schnell eine Gemeinde damals auf Anträge reagierte: Innerhalb von drei Monaten wurde der Antrag zum Bau der Langenbergkampfbahn genehmigt. Die Kosten bis zur Fertigstellung im Juni 1949 betrugen 26.000 Mark (54.000 Reichsmark).

Zum Vergleich: Die zur jetzigen Zeit vorgenommene Renovierung kostet runde 500.000 Mark. Ein Rückblick zeigt, unter welchen Bedingungen diese wichtige Sportstätte in der Region entstanden ist.

6.125 Männer und Frauen mussten damals je einen Tag an dem Bau mitarbeiten. Insgesamt wurden also 6.125 Tagewerke erbracht. Arbeiten am Sportplatz - das hieß für die Helfer „Hacke und Schippe schwingen“, die Arbeitsgeräte wurden selber mitgebracht. Was heute undenkbar ist: Die zahlreichen Arbeiter und Arbeiterinnen mussten nach ihrer Tagesarbeit „freiwillig“ zum Sportplatzbau. Das galt auch für Sonn- und Feiertage. Für den Abtransport der Erde wurden die Loren aus dem „Großenritter Steinbruch“ herangezogen. Zum Transport der Baumaterialien stellte das Fuhrunternehmen Mihr und Bläsing ihre LKW`s zur Verfügung. Um die Arbeiter zu motivieren, gab es hin und wieder Belohnungen, Zigaretten zum Beispiel. Als am 5. Juni 1949 die Langenbergkampfbahn eingeweiht wurde, waren alle am Bau Beteiligten mit Recht stolz auf das Geschaffene. 20.000 Besucher waren gekommen, um bei diesem Ereignis dabei zu sein. Einzigartig in der Region und weit darüber hinaus, zählte die Langenbergkampfbahn damals mit zu den modernsten Sportanlagen der Republik. Damaliges Novum: Das heute noch bestehende „Grüne Haus“ - ausgestattet mit Umkleidekabinen und fließendem Wasser, wenn auch nur kalt.

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